Mundpflege

Notwendigkeit

Die regelmäßige Mundpflege dient zur Reinigung und Befeuchtung der Mundschleimhäute. Wird diese vernachlässigt, bilden sich schmerzhafte Beläge und Borken. Daher ist es auch bei Menschen in den letzten Lebenswochen oder –tagen absolut notwendig eine regelmäßige Mundpflege durchzuführen. Diese trägt wesentlich zum Wohlbefinden und auch zur empfundenen Lebensqualität bei.

 

Praxistipps
Ohne Nahrung Geschmackssinne anregen

Am Lebensende hat der Betroffene oft keinen Spaß mehr an der Menge von Nahrung, aber durchaus noch am Geschmack von Speisen. Möglicherweise hat der Betroffene Lust auf eine bestimmte Speise, kann es aber nicht mehr zu sich nehmen.

Tipps:

  1. Nahrung in kleine Netze (z.B. Mullsäckchen) füllen und zum Lutschen anbieten
  2. Befüllen mit Weingummi, Schokolade, Zwieback, allem möglichen, was der Bewohner/in immer gerne mochte oder wünscht
Linderung von Durstgefühl

Am Lebensende ist das Durstgefühl oft nur ein subjektiv empfundenes Gefühl, das durch Mundtrockenheit ausgelöst wird. Durch eine regelmäßige Mundpflege kann dieses gestillt werden.

Tipps:

  1. Sprühflaschen befüllen oder Eiswürfel herstellen aus: Wasser, Saft, Tee, Cola, Bier – je nach dem, was der Betroffene gerne möchte
  2. Wassereis anbieten oder gefrorene Obststücke in kleine Netze (z.B. Mullsäckchen)