Pflegerische Maßnahmen zur Schmerzlinderung

 

Zur Schmerzlinderung eignen sich verschiedene Anwendungen und Methoden.

 

  • Schmerzbehandlung durch Kälteanwendungen mit Hilfe von Eisbeuteln, kühlen Gelkissen oder Umschlägen mit Quark
  • Schmerzbehandlung durch Wärmeanwendungen mit Hilfe von Kirschkernkissen, warmen Wickeln oder durchblutungsfördernden Bädern
  • Massageanwendungen oder Einreibungen (z.B. Hände, Füße) können entspannend wirken und Krämpfe lindern. Dafür eignen sich zum Beispiel spezielle Schmerzöle.

 

Diese Methoden können auch gut von Angehörigen durchgeführt werden. Wichtig ist, dass Kühl- und / oder Wärmelemente niemals direkt auf der Haut aufgelegt werden dürfen, sondern stets in Tücher o.ä. gewickelt werden. Dabei ist es wichtig im Verlauf der Behandlung die Haut zu kontrollieren und die Reaktion des Betroffenen im Blick zu behalten. Nicht immer ist Wärme oder Kälte wohltuend, sodass die Behandlung abgebrochen werden sollte, wenn sie eine gegensätzliche Wirkung erzielt.

 

Wärme- und Kältetherapie sowie Massagen oder auch Lymphdrainage können Bestandteil einer Physiotherapie sein. In einer solchen können auch Fehlhaltungen korrigiert und Bewegungsmuster bearbeitet werden.

 

Eine entsprechende Auswahl an Hilfsmitteln, wie z.B. Lagerungsmatratzen, Lagerungskissen, o.ä. können Entlastung bringen; ebenso können kleine Lagerungswechsel hilfreich sein